Der Berliner Rockband D’Angerous gelingt mit ihrem ersten Album „Moonshine Over Jet Black Skies“ ein flammendes Manifest für die unbändige Kraft guter Rockmusik. Songs wie „Rule The World“ oder „Let’s Hit The Lights Out“ erinnern daran, dass der Glaube an die eigene Vision wichtiger ist als vermeintliche Trends. Der Weg dahin war freilich kein leichter.

Zuerst war da dieser Song: Das explosive „Rule The World“ verbindet auf mitreißende Weise brachiale Urgewalt und Melodik, Tradition und Moderne, Präzision und Lässigkeit. Irgendwann in diesem endlosen Sommer 2018 war die erste D’Angerous-Single plötzlich auf allen gängigen Plattformen und man wollte unbedingt sofort etwas Verbotenes tun – oder wenigstens in einem offenen Camaro den Pacific Coast Highway runterbrettern. „Escape the mass, escape the line, so fucking special that you leave yourself behind“, sang D’Angerous-Sänger Carl O’Sullivan unter anderem – es klang wie ein Versprechen.

In Rekordzeit erreichte „Rule The World“ über 200.000 Streams bei Spotify, das dazugehörige Video explodierte, die Kommentatoren überschlugen sich. Das alles wohlgemerkt ohne Kampagne, ohne Tour, ohne Album. Kein Mensch konnte ja wissen, wer diese Band mit dem seltsamen Namen überhaupt ist: D’Angerous. Oder wer dieser Sänger war, der vom klassischen Hardrock-Falsett über gutturale Growls bis zum treffsicheren Shouting offenbar mühelos alles beherrscht. Diese Musik war einfach nur da.

Da hinter besonderer Musik aber meistens auch eine besondere Anstrengung steckt – das Merkmal großer Kunst ist ja, dass man ihr die viele Arbeit, die dahintersteckt, nicht anhört –, haben natürlich auch D’Angerous eine Geschichte. Und die erzählt von einer großen Freundschaft und beginnt eigentlich bereits im Jahre 2004. Damals sind die Gitarristen Olli Wong und Jens Freudenberg gemeinsam mit einigen anderen bei Gods Of Blitz. Die Band veröffentlicht drei Alben, spielt zahlreiche Tourneen, einige der größten Festivals, Konzerte mit Wolfmother u.a. – und löst sich doch irgendwann auf.

Wong und Freudenberg blieben seit damals immer in Kontakt. Im Grunde war es nur eine Frage der Zeit, bis es wieder losgehen würde. Vor einigen Jahren begann Freudenberg dann, sich zu losen Sessions mit dem Schlagzeuger Tilo Hustan zu treffen. Ein hochexplosiver Drummer, der zuvor bei Earthbend gespielt hatte und Freudenberg bei einem gemeinsamen Konzert mit Gods Of Blitz kennengelernt hatte. Letzterer war inzwischen von der Gitarre zum sechsseitigen Bass gewechselt, den er wiederum im Stile eines Gitarristen bedient: Es klingt finster und gemein, und die damaligen Sessions muss man sich vielleicht wie eine entfesselte Hardrock-Variante der White Stripes vorstellen. Motto: Wir haben kein Ziel, aber wir fahren los.

Freudenberg hatte Blut geleckt, er rief seinen alten Freund Olli Wong an, es ging so langsam wieder los: „Der Antrieb, gemeinsam Musik zu machen, war immer da“, sagt er. „Aber jetzt wollten wir es gemeinsam noch mal wissen. Wir hatten eine Vorstellung davon, wie das irgendwann mal klingen könnte, und wollten dieses Ziel unbedingt verfolgen, egal, wie viel Zeit dafür draufgeht oder wie erfolgreich es sein würde.“ Was fehlte, war ein Sänger.

Die späteren D’Angerous probierten alles mögliche aus, schrieben tonnenweise Songs, näherten sich dem Ideal, als Olli Wong vor ungefähr drei Jahren in seinem nach ihm benannten Berliner Studio eine amerikanische Band aufnahm und von dieser praktischerweise gleich den eigenen Sänger empfohlen bekam. So trat Carl O’Sullivan ins Leben von D’Angerous.

Der Neuseeländer sang bereits als Kind im Chor, absolvierte eine klassische Gesangsausbildung und war später mit irgendeiner Band in Berlin gelandet, die es längst nicht mehr gibt. Er war genau der richtige Mann zur richtigen Zeit. Bereits beim ersten Termin mit Wong in dessen Studio begann O’Sullivan, spontan auf die frühen D’Angerous-Demos zu singen. „Ich dachte nur: Was ist das denn bitte für ein Typ, der kann ja alles“, erinnert sich Wong. A match made in heaven.

Solchermaßen komplettiert, begann für D’Angerous nun eine Phase der stetigen Verfeinerung und gegenseitigen Annäherung, in deren Verlauf die Musiker an die 40 Songs zusammentrugen, die sie mit dem Sound-Designer und Produzenten Chriz Falk (Jennifer Rostock, Marteria u.a.) kontinuierlich veredelten. Ein Findungsprozess, an dessen Ende nun ein Plattenvertrag mit Vertigo Berlin und die elf Songs von „Moonshine Over Jet Black Skies“ stehen. Bis hierhin war es ein Bock-Projekt, Geld gab es keins: „Keiner hat auf uns gewartet, also haben wir uns die Zeit genommen, die diese Musik brauchte“, sagt Jens Freudenberg.

Und das hat sich gelohnt: Mit einer Mischung aus kompromissloser Härte und maximalem Melodiegespür folgen D’Angerous auf ihrem Debüt-Album stets nur einem Herrn: dem Song. Was alleine im Subtext von Songs wie „Shake The World“ passiert – die vielen sorgfältig integrierten Details, die sich stets zu einem bündigen Ganzen addieren –, lässt die enorme Meisterschaft dieser Band erkennen. „Let’s Hit The Lights Out“ ist klassischer Hardrock, „Age Of Crime” erinnert an Dave Grohl, das hochmelodische „All Victims Of Plenty“ beleiht die irische Folktradition in ähnlicher Weise, wie man das von Thin Lizzy kennt.

Wenn man bei „Ice & Steam“ kurz an Queens Of The Stone Age denkt oder bei „20 From Birth“ an die Foo Fighters, dann liegt das vor allem daran, dass diese beiden die einzigen noch etwas jüngeren aktiven Rockbands sind, die überhaupt auf Basis der alten Stile an den aktuellen Zeitgeist anknüpfen. Insofern sind D’Angerous durchaus eine referenzlose Band: Die Art, wie sie ihre traditionellen Hardrock-Roots von Rainbow bis Black Sabbath ins Hier und Jetzt überführen, ist in diesen Tagen ohne Beispiel. Wir müssen hier also jetzt mal mit ein paar Klischees aufräumen: Gute Rockmusik ist weder exklusiv eine Sache der Jugend, noch gibt es für sie eine richtige oder falsche Zeit. Anders gesprochen: Rock ist immer nur so tot, wie wir es zulassen. Dementsprechend sind D’Angerous tatsächlich gefährlich, denn diese Band lebt, atmet, schreit und stampft. Man spürt die Leidenschaft, ihr wild schlagendes Herz.

„Der Weg zu diesem Album war mitunter extrem zäh“, sagt Olli Wong. „Ich hatte zwischendurch Zweifel, das war ein ziemlicher Parforceritt. Aber wenn ich das jetzt höre, hat sich jede Sekunde gelohnt. Ich wüsste nicht, was wir besser oder anders machen könnten, das ist perfekt so, wie es ist.“

Nach der vermeintlichen Pflicht kommt nun die Kür: Im kommenden Frühjahr begibt sich die Band auf die erste Deutschland-Tour. D’Angerous sind jetzt einfach da. Und natürlich wollen sie alles. Sie haben Hunger, das spürt man.

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Pop-Punk für eine neue Generation: City Kids Feel The Beat fackeln auf ihrem Debütalbum „Cheeky Heart“ ein Feuerwerk aus mitreißenden College-Hymnen und kurzweiligen Gitarrenriffs zwischen ungezügelter Lebensfreude und Realitätsflucht ab. Getragen sowohl von jugendlichem Optimismus als auch gereiftem Songwriting präsentiert uns der Fünfer aus dem Süden einen zeitgemäßen Mix aus Pop-Rock, Party- und melodischen Hardcore-Anleihen, der Fans von Zebrahead, Anti-Flag oder Neck Deep voll auf ihre Kosten kommen lässt und der das schwäbische Hinterland in ein sonniges, kalifornisches Punk-Mekka verwandelt.

„Cheeky Heart͞“ markiert einen neuen Abschnitt für City Kids Feel The Beat: Mit dem neuem, aus dem Produktions-Umfeld von Cro und Casper stammenden Produzenten Benny Hermann startete die Band Anfang des Jahres das Projekt Debütalbum. Heraus kam ein packendes, erfrischendes und vor allem musikalisch gewachsenes Punk-Album mit Teenie-Attitüde, das sich im Songwriting auf den Weg Richtung künstlerischer Selbstbestimmung macht. „Wir haben uns sowohl am Sound unserer Vorbilder und Lieblingsbands orientiert, als auch dem Ganzen unseren neuen, persönlichen Stempel aufgedrückt͞.“, so Frontmann Sven. Vitale Gitarrenriffs, nach vorne peitschende Beats und unwiderstehlich versüßte Refrains kleben sich im Ohr fest und verlassen dieses so schnell nicht wieder – das alles atmet den Geist anerkannter Szene-Größen und macht „Cheeky Heart͞“ zu einem außergewöhnlichen Album, das sich auch im internationalen Vergleich nicht verstecken muss.

Thematisch schließt es an die bereits vorangegangenen EPs „KIDS͞“ und „Stories͞“ an, verdichtet aber die innere Anarchie an der Schwelle der Jugend zum Erwachsenwerden als Bestandsaufnahme der sich anbahnenden Reife: „Der Großteil des Albums ist ausgekotztes Gefühlschaos!“, erinnert sich Sänger Sven an den Prozess des Schreibens. „Es tat gut, sich alles von der Seele zu Singen, was mich gerade aufwühlt: Das kraftraubende Wechselspiel von Scheitern und Neubeginn, die gesellschaftliche Kurzlebigkeit, die meine ganze Generation momentan verunsichert auf die Welt schauen lässt.“ Als Teil der Jugend einer verkorksten Welt schwanken City Kids Feel The Beat dabei zwischen Aufbruch und Verdrängung. „Eigentlich schreit unser Innerstes danach, Missstände der Gesellschaft anzuprangern, aber manchmal uns fehlt der Glaube, wirklich etwas bewegen zu können. Dieses Album ist das Produkt unserer Bemühungen, nicht die Augen zu verschließen, und dem allgegenwärtigen Hang zur Flucht in unsere Musik.“ Dieser Zwiespalt wird etwa in „Balls Of The Dragon“ deutlich, der den desolaten Zustand unserer Welt erfasst: „There's a lot of darkness in this world/so much trouble, so much pain“.

Als Ausgleich darf selbstverständlich auch ihre Begeisterung für den Spaß und das Hinreißende an der Liebe nicht fehlen, etwa in College-Rock-Balladen wie „What I Can’t Get“ oder dem Titeltrack, dessen Thematik Sänger Sven so beschreibt: "Im Song Cheeky Heart‘ geht es um den allgegenwärtigen Konflikt zwischen Herz und Kopf, bei der das ‚freche Herz‘ schließlich die Überhand behält.“ „That’s Why“ behandelt das Hochgefühl einer Live-Show, das alle Tourbus-Einsamkeit wieder wettmacht, und „Life“ fasst die Höhen und Tiefen des Alltags humorvoll zusammen: „Life is a bitch/But she is fucking hot“. Die Band schafft es wie auf den vergangen Platten, all diese Themen gleichermaßen mit aller Deutlichkeit direkt aufzuarbeiten, ohne dabei zu sehr in die Melancholie zu verfallen – am Ende bleibt stets ein hoffnungsvolles Fazit.

City Kids Feel The Beat schreiben bereits seit einiger Zeit ihre eigene Geschichte. Ehrgeiz und ein immenses Selbstengagement zeichneten die Band seit jeher aus und brachten sie bis zum dem Punkt, an dem sie jetzt stehen. Als „1 of the 10 European Pop-Punk Bands you need to know“ (Alternative Press) spielte das dauertourende Quintett bereits als Support für Größen wie die Donots oder Hollywood Undead. Mit neuem Team rund um die Band weht nun ein neuer Wind, der Frontmann Sven selbstbewusst in die Zukunft blicken lässt: „Wir sind bereit, die nächsten, großen Schritte unserer Bandgeschichte zu wagen - wir sind bereit für die Bühnen der Republik und darüber hinaus.͞ Mit „Cheeky Heart͞“ machen City Kids Feel The Beat den wohl größten Schritt der Bandhistorie mit einem durch und durch ausgereiften und ausgewogenen Sound - ihr Reifeprozess ist vielleicht noch nicht abgeschlossen, das Debütalbum „Cheeky Heart͞“ lässt aber eine große Zukunft erwarten. Es erscheint am 26. Oktober 2018 über Uncle M Music, es folgen verschiedene Aktivitäten und Promo-Gigs in Stuttgart sowie deutschlandweite Touren 2019.

www.citykidsfeelthebeat.com


Auf Sieben Himmel hoch – Tour  2018

Wingenfelder sind die Brüder Kai und Thorsten Wingenfelder. Köpfe der Band Fury In The Slaughterhouse. 2010 wurde ihr Bandprojekt „Wingenfelder“ aus der Taufe gehoben – seitdem begeistern die beiden ihre Fans mit ihrem ganz eigenen Stil. Der große und der kleine Bruder – ohne Fury unterwegs, aber nicht weniger erfolgreich. Nach bereits 3 Wingenfelder-Studioalben und Tourneen werden die Brüder im Herbst 2018 mit ihrem neuem Album „Sieben Himmel hoch“ durch 26 deutsche Städte on tour gehen. Wingenfelder sind eigen und singen deutsch, Fury In The Slaughterhouse gehen, Wingenfelder kommen zurück.Das große Fury In The Slaughterhouse-Geburtstagsjahr neigt sich dem Ende zu – die Sommer Open-Air Shows und die „Little Big World – live & acoustic“ Tour wurden fast vollständig ausverkauft beendet.

Damit blickt die Fury-Band, die für das 30jährige Bestehen eigentlich nur ein einzelnes „Klassentreffen“ in der TUI Arena Hannover angedacht hatte, auf das erfolgreichste Live-Jahr ihrer Karriere zurück.Doch wenn es am Schönsten ist, soll man aufhören – eine bekannte Devise. Für Kai und Thorsten Wingenfelder folgt eine weitere, logische Schlussfolgerung: mit Wingenfelder in ihre ganz persönlich, musikalische Verlängerung zu gehen. Alle Fans des Brüder-Gespanns haben darauf gewartet, nun ist es endlich soweit. Die beiden arbeiten bereits seit Oktober am neuen Wingenfelder-Album, das auch schon seinen Namen hat: Sieben Himmel hoch. Kai Wingenfelder: „Die neuen Songs kommen um die Ecke gesaust wie zu spät kommende Partygäste. Wie ein unerwartetes Geschenk, leicht unkontrolliert aber immer mit einem Lächeln im Gesicht.

Tolle Songs – vielleicht so gut wie noch nie – und wir haben gerade ein cooles Tempo drauf.“ Dieses Tempo hat den Entschluss von Wingenfelder bestärkt, das neue Album bereits im Sommer 2018 zu veröffentlichen.Wenn man neue Songs schreibt, dann möchte man diese auch live spielen: die zugehörige „Sieben Himmel hoch“ – Tour steht für den Herbst 2018 in den Startlöchern.Für Wingenfelder ist der Umkehrschluss die Regel. Mit dem Band-Erfolg von Fury In The Slaughterhouse im Rücken können die Brüder nun ein weiteres Erfolgs-Kapitel ihrer Band „Wingenfelder“ aufschlagen.

 


 

( Website )


Vorsatz fürs neue Jahr: endlich mal wieder verlieben. In die Welt, das Leben, die Menschen. Zugegeben: man möchte sie, es und alle gut finden, aber es ist grad schwer. Mensch ärgert momentan hart. Einzelne und ganze Gesellschaften driften nach rechts, verlieren sich in der Dunkelheit. Fettes Brot können davon immer schon ein launiges Lied singen.

Welche einheimische Rapgruppe sonst trägt Protestsongs über Homophobie und Frauenfeindlichkeit („Schwule Mädchen“) in die Top Ten? Mißbilligt unseren Mangel an Mitgefühl anläßlich von Meldungen über Massenflucht und Mordanschläge („An Tagen wie diesen“)? Thematisiert die fatale Überdosierung von Kuscheldrogen („Lass die Finger vom e, Manuela“)? Läßt alle Sexpuppen tanzen zu einem Rave Bouncer über eine neue, medial forcierte Impotenz („Bettina, zieh dir bitte etwas an“)? Dass sie dabei nicht mit dem ausgestreckten Zeigefinger ins Auge stechen, sondern gnadenlos unsere super-optimierten Bodies durchkitzeln, macht sie zu unverzichtbaren Hofnarren in dieser digitalen Diktatur der Angeschalteten.

2019, mit einem Lachhilfe-Buch beim Rowohlt Verlag (basierend auf ihrer wöchentlichen Njoy-Radiosprechstunde „Was Wollen Wissen“) und ihrem 9. Studio-Album „Lovestory“ im Rollkoffer, kommen sie endlich zurück in die Kampfzone. Wir wissen: sie machen Hits, wenn sie ihre Jeans überstreifen. On stage reißen sich die biestigen Boys dabei auch noch so schöne Löcher in die Büxen, wie sonst wenige.

Glauben sie nur: im kommenden Herbst vollführen Björn Beton, König Boris und Doc Renz ihren dreifachen Kopfstand auf zahllosen Bühnenbrettern von hier bis da. Wir nennen das vorauseilend jetzt schon „die Tournee 2019“.


 

( Website )

Das Lineup:

Beginner


Bandseite

Fettes Brot


Bandseite

Bullet for my Valentine


Homepage

B-Tight


Homepage

Henning Wehland


Homepage

Megaloh


Bandseite

Teesy


Bandseite

Tristan Brush


Bandseite

Wingenfelder


Bandseite

Beyond the Black


ab XX:XX

Bandseite

City Kids Feel The Beat


Bandseite

D'Angerous


Bandseite

Deine Cousine


Bandseite

Flooot


Bandseite

Hermetrik


Bandseite

The Subways


Bandseite

April Art


Bandseite

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