Wie viel Pop darf Punk? Eine Menge!


Angefangen als wütende Thüringer Provinzteenager hat sich die – inzwischen nach Berlin umgezogene – Band zu einer der wichtigsten politischen Sprachrohre der jungen Rockmusikszene Deutschlands entwickelt. Die vier Musiker Fichte, Olli, Anfy und Arni gründeten im Jahr 2002 die deutsche Punkrock-Band „Radio Havanna“. Beeinflusst wurden sie damals von The Offspring, Green Day oder Pennywise. Dabei blieb ihr Talent auch den musikalischen Riesen der Szene nicht verborgen – was ihnen in den vergangen Jahren eine USA-Tour sowie unzählige Support-Shows mit den Toten Hosen oder Anti-Flag einbrachte. Und nun wollen wir sie mit ihrem aktuellen Album „Unsere Stadt Brennt“ auf der Big Day Out-Bühne begrüßen und mit ihnen die Stimmung anheizen. Bereits der erste Song, die Flüchtlings-Hymne "Schiffbruch", macht klar, dass die pubertäre Wut der Band keineswegs verschwunden ist. Wie viel Pop darf Punk? Wie viel Politik verträgt eine anständige Party? Wenn es nach Radio Havanna geht: Eine Menge! Das Berliner Quartett lotet auf seinem neuen Album die Sphären zwischen Antifa und Amüsement, zwischen Pogo und Pop aus. "Unsere Stadt Brennt" ist ein hymnisches Monster, eine umwerfende Partyplatte, deren Refrains sprichwörtlich ins Herz schießen!

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